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	<title>Dauernörgler &#187; Wahlmänner</title>
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	<description>Politik &#38; mehr</description>
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		<title>Die Volkesnähe der Hamburger CDU</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 12:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ungeachtet meiner persönlichen Überzeugung, wer von den drei Bundespräsidentschaftskandidaten der oder die richtige ist, scheint mir vor allem eines wichtig: Die Wahl muss &#8220;frei&#8221; sein! &#8220;Frei&#8221; im Sinne von &#8220;ohne jedweden Koalitionszwang&#8221;. Das neue Staatsoberhaupt sollte gewählt werden, weil es das Amt am besten ausfüllt und nicht, weil eine momentane, politische Gemengelage dies so verlangt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungeachtet meiner persönlichen Überzeugung, wer von den drei Bundespräsidentschaftskandidaten der oder die richtige ist, scheint mir vor allem eines wichtig: Die Wahl muss &#8220;frei&#8221; sein! &#8220;Frei&#8221; im Sinne von &#8220;ohne jedweden Koalitionszwang&#8221;. Das neue Staatsoberhaupt sollte gewählt werden, weil es das Amt am besten ausfüllt und nicht, weil eine momentane, politische Gemengelage dies so verlangt. Aus diesem Grund habe ich heute <a href="http://www.dauernoergler.de/2010/06/25/waehlt-den-praesidenten-des-volkes/">diese Mail</a> unter anderem auch an Herrn Kai Voet van Vormizeele von der Hamburger CDU versandt. Ich staunte nicht schlecht, als ich postwendend folgende, offensichtlich automatisch generierte Antworte bekam:</p>
<blockquote><p>Leider sind zur Zeit einige &#8220;Fans&#8221; bestimmter Kandidaten für das Bundespräsidentenamt der Auffasssung, mit Massen-Mails die Mitglieder der Bundesversammlung in Ihrer Entscheidung beeinflussen zu können. Aus diesem Grunde ist dieser Mailaccount zur Zeit nicht mehr abrufbar.<br />
Sollten Sie zu den Absendern dieser Massenmails gehören, bedaure ich Ihnen mitteilen zu müssen, dass mich der Versand von Massenmails nicht überzeugt, dass Sie individuelle Gründe haben, die Sie mir mitteilen wollen. Wer nicht in der Lage ist, seine eigene Meinung in einem eigenen Text zu formulieren, erweckt bei mir nicht den Eindruck, dass hinreichend plausible Argumente vorliegen.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Kai Voet van Vormizeele, MdHB</p></blockquote>
<p>Ebenso schnell erfolgte meine Antwort darauf via Kontaktformular auf seiner <a href="http://www.van-vormizeele.de/kontakt.html" target="_blank">Webseite</a>:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr van Vormizeele,</p>
<p>ich hoffe, Sie auf diesem Weg erreichen zu können. Ihre oben genannte E-Mail-Adresse scheint gesperrt worden zu sein, weil Sie sich von &#8220;Massenmails&#8221; belästigt fühlen. Abgesehen davon, dass ich es als sehr erstaunlich empfinde, wie ein Volksvertreter die Augen vor politischen Bewegungen in der Bevölkerung verschließt, ist es bedauerlich, dass man Sie nun offenbar auch dann nicht mehr erreichen kann, wenn man (wie ich) genau das verfasst hat, was Sie fordern: Einen selbst formulierten Text. Ich werde meine ebenfalls eigens formulierten Ansichten zu diesem Thema auch in meinem gut besuchten Blog kundtun, damit sich die Menschen ein Bild davon machen können, wie bürgernah einzelne Mitglieder der Bundesversammlung zu sein scheinen.</p>
<p>Hier nun aber meine ursprüngliche Nachricht: (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Es ist kein gutes Zeichen, dass sich (hoffentlich nur einzelne) Delegierte durch bloße Ignoranz weiter vom Volk entfernen. Das lässt den Verdacht aufkommen, dass stoisch eine vorgefertigte, fraktionsbedingte Meinung vertreten wird. Eine solche Haltung verhindert jede Chance von außen neue Anregungen zu erhalten, die vielleicht sogar die eigene Meinung umstimmen oder zumindest neu beleuchten könnten. Die Blockade der direkten Kontaktaufnahme zu einem Politiker sendet das fatale Signal aus: &#8220;Ich weiß, was gut für Euch ist! Ich brauche Eure Meinung nicht!&#8221; Es scheint symptomatisch für die gesamte CDU zu sein, die Augen vor Tatsachen zu verschließen und weiterzumachen, als hätte man Scheuklappen aufgezogen. Anders lässt sich auch das jüngst verabschiedete Sparpaket nicht erklären.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass Herr van Vormizeele ein trauriger Einzelfall ist und letztlich die Bundespräsidentenwahl wirklich frei, ausgewogen und weltoffen stattfindet. Ansonsten wird sich die politische Klasse immer weiter vom Souverän unseres Staates, dem &#8220;kleinen Bürger&#8221; entfernen.</p>
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		<title>Wählt den Präsidenten des Volkes</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 12:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 30. Juni 2010 findet in Berlin die 14. Bundesversammlung statt. Ihr Ziel ist es Horst Köhlers Nachfolger im Amt des Bundespräsidenten zu wählen. Wie schon lange nicht mehr bringen sich die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes in Unterstützergruppen und Initiativen ein. Sie diskutieren und versuchen, Andersdenkende zu überzeugen. Es ist ein gutes Zeichen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. Juni 2010 findet in Berlin die 14. Bundesversammlung statt. Ihr Ziel ist es Horst Köhlers Nachfolger im Amt des Bundespräsidenten zu wählen. Wie schon lange nicht mehr bringen sich die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes in Unterstützergruppen und Initiativen ein. Sie diskutieren und versuchen, Andersdenkende zu überzeugen. Es ist ein gutes Zeichen, dass ausgerechnet die Wahl unseres Staatsoberhaupts eine solch rege Beteiligung an gelebter Politik hervorbringt.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, dass die Wahlmänner am 30. Juni ihre freie, unbeeinflusste Stimme abgeben. Es liegt mehr nur als der Verdacht in der Luft, dass parteipolitische Machtansprüche im Spiel sind. Das könnte zum Ergebnis haben, dass letztlich der Wille des Volkes durch alltagspolitische Beweggründe untergraben wird. Das darf nicht sein! Dazu ist das überparteiliche Amt des Bundespräsidenten zu wichtig! Darum ist Zeit zu handeln. Im Zeitalter der digitalen Vernetzung ist die Beteiligung an gelebter Demorkatie einfacher denn je. Darum machen Sie mit! Schicken Sie den Delegierten der Bundesversammlung aus Ihrer Nähe eine Nachricht. Fordern Sie sie auf, frei zu sein in ihrer Wahl. Erinnern Sie sie daran, dass sie hierbei die Interessen der Bürger zum Maß aller Dinge zu machen haben.</p>
<p>Und darum: Gehen Sie auf <a href="http://www.avaaz.org/de/wahl_freigeben/?vl" target="_blank">diese Seite der Organisation Avaaz.org</a> und schicken Sie Ihre Nachricht ab.</p>
<p>Sie haben die Möglichkeit einen eigenen Aufruf zu formulieren. Sie können aber auch einen vorgefertigten Text verwenden. Oder aber Sie fügen diesen Appell ein:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau / Herr Wahlmann,</p>
<p>am 30. Juni 2010 wählen Sie den neuen Bundespräsidenten Deutschlands. Ihnen wird damit nicht nur eine große Ehre zuteil, Sie tragen damit auch eine große Verantwortung. Der scheidende Amtsinhaber Horst Köhler genoss bei der Bevölkerung großes Ansehen. Sein Rücktritt rüttelte daher die Menschen auf . Eine seltsame Leere entstand, die es nun wieder auszufüllen gilt. Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, ein Staatsoberhaupt zu haben, das sich abhebt und deutlich über den alltagspolitischen Dingen steht. Das haben auch die Bürgerinnen und Bürger erkannt. Wie schon lange nicht mehr formieren sich große Interessengemeinschaften, die Ihre Überzeugung auf Straßen und Plätzen, in Internetcommunties und anderswo kundtun. Nur eine Bundesversammlung, die sich vollständig von parteipolitischen Zwängen löst, kann eine Wahl treffen, die diesen Erwartungen gerecht wird. Nicht umsonst legten die Väter unserer Verfassung eine geheime Wahl ohne vorherige Aussprache fest.<br />
Vor diesem Hintergrund fordere ich Sie eindringlich auf, am 30. Juni 2010 eine Wahl zu treffen, die ausschließlich Ihrem Gewissen folgt. Bitte machen Sie sich frei von jedweden äußeren Zwängen und entscheiden Sie sich für den Kandidaten Ihrer Überzeugung und Ihres Herzens. Es geht um sehr viel mehr, als um bloße Mehrheiten politischer Lager.<br />
Ich hoffe auf Ihre freie Stimme!</p>
<p>Freundliche Grüße<br />
Ihr/e &#8230;</p></blockquote>
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