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	<title>Dauernörgler &#187; Erklärung</title>
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		<title>Das ist der Gipfel &#8211; Warum Kopenhagen scheitern musste</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 11:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit Al Gore ist jedem minderbemittelten Sonderschüler klar: Unsere Umwelt steht am Rande einer Katastrophe! Insofern war und ist die Marschrichtung klar: Nur durch sofortiges Umdenken und Einlenken kann die Menschheit schwerwiegende Folgen abwenden. Entsprechend groß waren die Erwartungen an den Weltklimagipfel in Kopenhagen. Aber schon bald war klar: Diese Veranstaltung war ein groß inszeniertes Schmierentheater. Eigentlich wollte man sich darauf einigen, die Erderwärmung mit allen nur möglichen Mitteln auf maximal zwei Grad Celsius zu beschränken. Das allein schon ist genau genommen viel zu viel, aber es wäre ein Anfang gewesen. Stattdessen verloren sich die Regierungschefs im Klein in Klein der Verhandlungen und heraus kam gerade mal eine „Kenntnisnahme“ des fertigen Dokuments. Was auf der Strecke bleibt, ist das Klima, ist die Umwelt und sind wir. Eines ist schon heute klar: Die Leidtragenden werden in erster Linie die Menschen sein. Die Natur wird ihren Weg im wärmeren Klima finden – mit oder ohne uns.</p>
<p>Aber warum musste dieser Gipfel scheitern? Zu viele Einzelinteressen prallten aufeinander. Zu viel Konsens wurde gesucht. Warum sollten Nationen, die für sich selbst keine wirksamen Umweltschutzregelungen finden, eine Vereinbarung mittragen, die sie vor der Weltöffentlichkeit auch noch zwingend verpflichtet? Selbst wenn sich eine ernst zu nehmende Führungspersönlichkeit hervorgetan hätte, wäre so ein Ziel mehr als fraglich geblieben. Ein Barack Obama konnte sich genauso wenig profilieren, wie eine „Umweltkanzlerin“ Merkel. Im Gegenteil! Renate Künast, Grünen-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag, brachte es auf den Punkt. Kopenhagen sei ein „Desaster“, an dem vor allem auch die Bundeskanzlerin schuld sei. Sie habe auf dem Weltklimagipfel „in alter Manier blockiert“, statt mit Deutschland und der EU allen voranzugehen. „Sie hat konkrete Finanzzusagen an die Entwicklungsländer im Vorfeld der Konferenz genauso verhindert, wie eine Erhöhung der europäischen Minderungsziele auf 30 Prozent.“ Nicht einmal in ihrer Rede vor der Klimakonferenz habe die Kanzlerin Akzente gesetzt und neue Angebote gemacht, kritisierte Künast. „Spätestens jetzt ist die selbst ernannte Klimakanzlerin endgültig Geschichte.“<sup class='footnote'><a href='#fn-153-1' id='fnref-153-1'>1</a></sup> <span id="more-153"></span></p>
<p>Wenn Kopenhagen eines beweist, dann die Tatsache, dass der Welt und ihrer Natur nicht damit geholfen ist, große Klimagipfel abzuhalten. Die dort gemachten „Vereinbarungen“ sind letztlich nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt werden. Entscheidend ist nur, was jeder einzelne Staat und jeder einzelne Bürger darin aktiv bewegt und verändert. Natürlich ist es wünschenswert und notwendig, dass alle an einem Strang ziehen. Wenn dies aber nicht möglich ist, wäre es fatal daraus Schluss zu folgern, dass dann auch niemand etwas zu unternehmen braucht. Das Motto sollte nicht lauten: „Alle oder keiner“, sondern „Einer ist besser als keiner“. In diesem Sinne: Wann fangen wir an?</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-153-1'><a href="http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2009/12/19/11-kuenast-merkel-kritik.html" target="_blank">BILD.de: &#8220;Künast kritisiert Merkel&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-153-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
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